CITY VISTA

CITY VISTA

17. August 2021 0 By Raul Gschrey

CITY VISTA – On creating urban life / theory and practice
21.Aug – 12.Sep 2021 Frankfurt/Main. Series of urban events in Frankfurt organised by city vista & Nouria Behloul  (mostly German language events).

The “U!REKA Lab: Urban Commons” and its interdisciplinary and international approach to the city will be presented and discussed in the first evenet on 21.08. 13.00. (German)

 

21. Aug Kapitel 1 – Europagarten: ABC – urbanes Alphabet

Was ist eine Stadt? Woraus besteht sie? Was unterscheidet sie von anderen Häuseransammlungen? Wie hat sich Stadt verändert, wie wird sie sich verändern? Ist Frankfurt eine Stadt? Was bedeutet Recht auf Stadt? Und was haben wir damit zu tun? Ort: Europagarten

22.Aug Kapitel 2 – Baseler Platz: Von TINA und TATA! oder: Monokultur macht das Fundament kaputt

(TINA (There Is No Alternative) war ein Slogan der konservativen britischen Premierministerin Margaret Thatcher, deren Politik die Deregulierung (der Märkte) und die Privatisierung staatlicher Unternehmen massgeblich vorangetrieben hat / TATA! = There Are Thousands Of Alternatives!)  Für wen ist die Stadt? Wen meinen wir, wenn wir wir sagen? Wer hat Sichtbarkeit, Möglichkeit? Wer hat Zugang, Teilhabe an dem, was Stadt ausmacht? Welche Strukturen sind für die einen unsichtbar und für die anderen unüberwindbar? Wo finden sich Brutalität und Komplexität der globalen Wirtschaft in Architektur und Stadtplanung wieder?  Ort: Baseler Platz

28.Aug Kapitel 3 – Friedberger Anlage: Was nicht an Bäumen wächst, das kommt in’s Beet: von Sinnen und Zweck.

Wer gestaltet die städtischen Grünflächen? Welchen Platz geben wir unserem Zusammenleben mit Pflanzen und Tieren? Wie kultiviert man Wissen und Teilhabe? Was bedeutet kollektive Nachhaltigkeit? Wie beeinflusst urbane Produktion die Nachbarschaft? Wo findet die Übersetzung von globalem Denken in lokales Handeln statt? Welche Dynamik verbindet Ökologie mit dem Recht auf Stadt? Was ist ein emanzipatorisches Ernährungssystem? Ort: Friedberger Anlage Ort: Osthafen

29.Aug Kapitel 4 – Osthafen: Das Ganze wird ganz durch das Summen aller Teile.

Was hat Partizipation mit Mut zu tun? Was ist der Unterschied zwischen Demokratie und dem gegebenen Zustand? Wieso wird utopisch oft abwertend verwendet? Wie hängen Prozessualität und Vertrauen zusammen? Welche Formen der Verantwortung bringt eine kollektive Selbstbestimmung mit sich? Ort: Osthafen

4.Sep Kapitel 5 – Friedrich Ebert Anlage 140 Fussballfelder oder halb Monaco

Aktuell steht in Frankfurt über 1 Million qm Gewerbefläche leer, Tendenz steigend. Wie kommt es dazu? Wer profitiert davon? Wieso gibt es trotzdem überall Baustellen? Welche Gefahren lauern hinter diesen Verhältnissen? Wo verstecken sich die Chancen? Wo findet Innovation statt? Wie entstehen sozial produktive Dynamiken? Wer hat Angst vor neuen Perspektiven? Ort: Friedrich Ebert Anlage

5.Sep Kapitel 6 – Willy Brandt Platz: I live here, I’m not a tourist und andere Probleme.

Wer lebt in der Stadt? Wem gehört die Stadt? Wer verkauft die Stadt? Darf man das überhaupt oder ist das erlaubt, was keiner sieht? Wer kann Stadt kaufen? Wie sieht konstruktive Opposition aus? Gibt es kreative Navigation durch Bürokratie? Welche Handlungsspielräume eröffnen kollektive Organisation?  Ort: Willy Brandt Platz

11.Sep Kapitel 7 – Sommerhoffpark: Möglichkeiten einer Beziehung zur Zukunft.

Was ist repräsentativ und wo wird präsentiert? Wo findet alles andere statt? Ist Bildung nur etwas für Kinder? Ist Kultur nicht für alle? Wie hängen Bildungskultur und Kulturbildung zusammen? Kann etwas Ankerpunkt und gleichzeitig prozessorientiert sein? Was sind Schnittstellen? Wo befinden sich Ränder, an denen entlang man neue Wege gehen kann? Ort: Sommerhoffpark

12.Sep Kapitel 8 – Konstablerwache: Buena Vida Social Hub

(Hub kann mit Knotenpunkt oder Drehscheibe übersetzt werden. Ein Hub definiert also einen zentralen Ort, wo Verbindungen zusammenlaufen und neue Richtungen eingeschlagen werden können). Wie organisieren wir kollektive Ressourcen? Wie lebt man Differenzen? Wie formt man kooperative Strukturen? In welcher Beziehung stehen Haus und Nachbarschaft? Was bedeutet Gemeinschaft jenseits von „Identität“? Wie lässt sich das Gemeinsame in unserer heutigen Welt teilen und politisch gestalten? Welche Räume brauchen wir? Und wie produzieren wir diese? Ort: Konstablerwache

 

Genaueres Programm: https://cityvista.org/_events/

Vor Ort werden gibt es keine Speisen & Getränke. CITY VISTA kooperiert an jedem Veranstaltungsort mit der umliegenden Nachbarschaft.

Packen Sie eine Flasche Wasser, was zu knabbern und vielleicht auch eine Decke ein.
Mehr Info an jedem Veranstaltungstag jeweils vor Ort.